Bleibe ruhig
Wie oft wollte sie ihn verlieren,
dann klopfte er an ihr Herz.
Jung war ihr blühendes Leben,
dem Suff und der Liebe vergeben,
stand sie am Mittag auf.
Der Tanz reißt los,
die Chancen sind groß,
alles zu verlieren.
Er sollte schweigen,
steige, mein Herr, ins Grabe!
Doch er hielt ihre Grenzen,
nun blättert vom Leben die Farbe.
Alt und grau am Morgen,
schöner wird sie nicht mehr.
Verloren hat sie ihn; verloren,
im Rauche spinnt sie ihren Traum.
Gestohlene Helden schmeicheln den Liedern,
dessen Namen keiner kennt.
Lacht allein im traurigem Wahne,
wenn sie von früher summt.
Worte und Blicke verwirren,
hernach ihr Herz verstummt.


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