Tri Tra Trulala...

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Vorwärts immer, rückwärts nimmer! So lautetete die optimistische Formel des jungen sozialistischen Staates, der DDR, einst. Wo sind jene Durchhalteparolen denn nur geblieben? Was soll man sich denn nun in solch düsteren Zeiten kraftgebend eintrichtern, um nicht gefahrvoll, die Balance zu verlieren. Im September gibts eine neue Bundesregierung, einen neuen parlamentarischen Zirkus. Manege frei, für Jux und Dallerei. Wie viele meiner Landsleute, mache auch ich mir viele Gedanken um unsere Heimat, denn eine größere Frustration gab es in meiner Erinnerung noch nicht. Selbst die instabile Lage der Wendezeit, nahmen die Menschen gelassener hin, damals noch in Freude über die Zusammenführung beider deutscher Staaten. 1990 wollte man alles Dagewesene hinter sich lassen und nur noch in die Zukunft blicken, heute wünscht man sich die gute alte Zeit zurück, meist noch die viel Ältere, denn schließlich hat der Führer ja die Autobahnen gebaut und Arbeitsplätze geschaffen. Genau... tolle ABM Maßnahme so ein Weltkrieg. Ich stelle mir das heute so vor, das man auf den Agenturfilialen, den Arbeitslosen anbot: Armee oder Kohle weg. Nun zog man nicht zum Spargel-, sondern zum Russenstechen, konnte seine Familie ernähren, war bei Tod und Verkrüppelung ein Held und sah verdammt modisch aus in so einer Uniform. Zu den Zeiten danach, da wo die Menschen noch tatkräftiger waren und sich für den Wiederaufbau mächtig ins Zeug legten, wollte man Frieden um jeden Preis. Da gabs auch Arbeit. Klar, wenn man alles kaputt macht, muß man es ja auch wieder aufbauen. Als man so halbwegs damit fertig war, gab es leider nicht mehr soviele Jobs für die Menschen, da man zwischenzeitlich sich auch einige Gastarbeiter ins Land rief. Das die geblieben sind, ist dem deutschen Wirtschaftswunder zu verdanken. Die Deutschen wollten aber nicht das die hierbleiben, schon gar nicht ihre Familien noch mitbringen. Das verletzt nicht nur den deutschen Nationalstolz, sondern greift auch ins unmittelbare Lebensumfeld ein, da der gemeine Gastarbeiter auch zu allem Überfluß noch am gesellschaftlichen Leben teilnehmen wollte. Als es nur Italiener waren, war die Unruhe noch nicht groß, letztendlich machte man dort schon seit Jahren Urlaub. Wo dann aber die Türken kamen, war es um den deutschen Menschen geschehen. Schmierige, nach Knoblauch und Kümmel übelriechende Wesen vom Bosporus, die sich in Germanien breit machten. Es kam dem Einfall der Osmanen in der Geschichte gleich. Der Teutone fühlte sich bedroht. Das tut er heute wieder. Die Feinde stehen überall, die Ostgebiete sind auch noch nicht eingegliedert und der (T)Euro hat die Wirtschaft schwach gemacht. Man bewegt seinen Arsch nicht mehr fürs Vattaland, denn die schenken einem ja auch nichts, sondern stecken die Kohle den ganzen Kaffern in den Hintern. Die Wahl wird nichts verändern, denn das Übel sitzt in den Hirnen der Menschen. Die Genügsamkeit, der Wohlstand, die Konsumgesellschaft haben uns mürbe gemacht und zudem verweichlicht. Es ist ja eigentlich auch egal, denn vielleicht retten ja die Polen, Tschechen oder Slowenen mit ihrer Wirtschaft unser breitgesessenes Gesäß. Wir werden sehen...