Ick bin nich betrunken, ick bin hackdicht!

Neues Bild.JPG Guten Morgen vaterländische Leidensgenossen! Über Deutschland bricht in genau diesem Augenblick eine subtropische Wetterfront zusammen. Für Leitkulturverfechter dürfte das eine innere Krise sein, da jene Wetterlage weder deutsch spricht, noch Lust und Laune hat sich hier zu integrieren. Asylanträge wurden auch nicht gestellt, sie macht einen auf politischer Flüchtling und schmarotzt sich durch unser Sozialsystem. Danke Mittelmeer sagen die Anderen, die sich seit jeher nichts sehnlicher wünschen als afrikanische Temperaturen in unseren mitteleuropäischen Gefilden. Selbstredend das ganze Jahr über. Ich hätte persönlich nichts dagegen, in Anbetracht der Tatsache, das wir dann die Jahreszeiten nach heißen Teilen dieser Erde benennen können, wie zum Beispiel: der Libanesische Sommer, Herbst in Angola, Winter in Indonesien und Frühling in Mexiko. Auffallend ist, das nicht nur die Menschen von der Hitzelethargie gepackt, entspannter sind und zu grobschlächtigen Missetaten kaum in der Lage und keiner meckert über Hartz 4, Arbeitslosigkeit und Kinderarmut. Ich meine, wer will bei diesem Wetter auch seinen Körper nur ein Stück weit in irgendeine bourgeoise Knochenmühle bewegen. Mal abgesehen vom Schweiß der von den Leibern des deutschen Arbeiterheers tropft und die Schickeria Milchkaffee sich in den alternativen Lounges zu Ciabatta und Café Olé trifft und dort über ihren sorgenfreien Lifestyle lamentiert. Die FAZ liegt im Einklang mit Der Welt und symbolisiert den akademischen Charakter jedes Kommunikationsdesigners und Facility Managers. Am anderen Ende der Welt brennt der Arsch der Hölle und wildgewordene Mullahs kloppen sich mit Israelis um Stückeweise Geröll und Sand. Auf Empfehlung meiner habe ich einen Brief an den libanesischen Botschafter geschrieben und gefordert Israel mit Hackbällchen und Schweinehälften zu beschießen, im Libanon einen christlichen Gottesstaat zu errichten und überall Kreuze mit Jesusfiguren aufzustellen, um damit die radikalislamische Hizbullah aus dem Südlibanon zu verjagen. Eine weitere Möglichkeit wäre, was für beide Seiten gleichermaßen entwaffnend wirken könnte 48 Stunden Tarkan zu spielen. Sollten sich die Kontrahenten immer noch nicht auf Frieden einigen, dann werden alle gezwungen Ein Schloss am Wörthersee zu sehen. Wahrscheinlich wird man mich nun hängen wollen, wegen dieser scheusslichen Sätze, doch ich habe nunmal keinen Lieblingsstaat!
Ich werde nun schwitzend auf meinem Stuhl zerfließen und Buzzcocks hören und weiterhin auf eine Naturkatastrophe in Deutschland warten - nein ich liege nicht mit dem Fernglas vor dem Kanzleramt in der Hoffnung das Angela einmal nackt zu sehen! In diesem Sinne wünsche ich allen Protagonisten ein wunderschönes Wochenende und laue Sommerabende!