Bite The Bullet
Die Welt ist ein Dorf, Berlin sowieso und festgestellt habe ich das vor nicht mal einer Woche, nachdem ich am Interview mit Bite The Bullet gesessen habe. Da schreibt mich Gitarrist Markus an, ob ich nicht Bock hätte das neue Album zu besprechen und vielleicht auch noch Werbung für die Record Release Party hier zu machen. Ich denke mir: sicher und ein Interview machen wir auch noch. Ich lese mich also durch die Bandgeschichte und bekomm das rappeln, das Markus mir kein Unbekannter ist. Ich kenne ihn noch aus APC Zeiten und kann mich noch viel dunkler an Die Experten erinnern, die mal einen Spot auf FAB zu laufen hatten. Das war so vor bestimmt zehn Jahren. Den Fragen stellt sich basisdemokratisch die ganze Band und ab dafür...
An erster Stelle begrüßt man seine Interviewpartner und im Falle eures neuen Releases verteilt man Glückwünsche zur erfolgreichen Produktion eines Langspielalbums. Grüß Dich Nachbar und herzlichen Glückwunsch zu eurem gelungenem Tonträger! Wie ist das Wetter in Kreuzberg? Ihr seid alle keine unbekannten Gesichter der deutschen Punkrock Nomenklatura, habt in noch zählbar vielen Bands gespielt und eine Menge Stoff an Erfahrungen gesammelt. Zählt ihr euch schon zum alten Eisen?
Markus, t.S.o.P.:
Na ja, wenn man so in unsren Personalausweisen stöbert, könnte man interpretieren, dass wir eher das Rentenalter des Berufsjugendlichen erreicht hätten. Wenn man sich aber so umschaut und andere „normale“ Leute in der Altersklasse betrachtet, sehen die meist deutlich älter aus und kommen auch so rüber. Mein lieber Herr Gesangsverein. Fühlen tun wir uns meist eh nicht so (alt), benehmen können wir uns auch nicht so und als Punkrockerstgenerationsvertreter halten wir uns da an die Ska- Bluesmusiker und versuchen das bis ins hohe Alter durchzuziehen. Es gibt da im Bekanntenkreis einen 59 jährigen, der Punkrockmusik spielt….., also nix mit altem Eisen.
Markus, als ehemaliger Experte und APC Mitmischer haftet dir ja, wie den anderen Bullets, eine langjährige Punkrockgeschichte an. Ist Bite The Bullet sowas, wie das Ruhezentrum, die Erfüllung - dein musikalischer Climax? Wie sehen das die anderen?
Markus, t.S.o.P.:
Hätte ja „musikalisches Walhalla“, oder „Nirwana“ klangvoller gefunden aber gut, könnte ja auch fehl interpretiert werden.(An alle die immer und überall alles falsch verstehen: diese Aussage hat keinen rechtslastigen Zusammenhang, wir haben mit sowas nix zu tun!!) Die Antwort auf die Frage ist im aktuellen WAHRSCHAUER nachzulesen. Raffinierter marktstrategischer Schachzug. Ha! Da du´s bist, hab ich mich aber entschlossen, die Antwort noch mal zu wiederholen: Wie der Name BITE THE BULLET schon sagt, also möglicherweise bis zum bitteren Ende. Könnte kraft unsrer nicht mehr ganz so taufrischen Jugend unsre letzte Band sein, und deswegen werden wir sie hegen und pflegen, um die Menschheit noch ein paar Jährchen mit unsrer Musik zu beglücken.
Auch Marina’s WAHRSCHAUER Zitat sei euch nicht vorenthalten:
Marina Maniac:
Es ist endlich mal ‘ne Band, die nicht nur aus nervigen Hobby-Musikern besteht, die ständig alles ausbremsen, weil sie angeblich wichtigere Dinge zu tun haben, als Konzerte zu spielen. Ich denke, dass die Band für alle Beteiligten den gleichen Stellenwert hat, und deshalb funktioniert sie auch. Hier entsteht Musik mit der notwendigen Mischung aus Idealismus, Kreativität, Egoismus und Köppe einhaun, Sternburg, Spaß und Herzblut. Alles andere ist auch nicht authentisch.
Frank the Punk: Ruhezentrum? - nee, das nun wirklich nicht!
Ich möchte meinen, euer Sound trifft sich irgendwo zwischen Streetpunk und klassischem 77er - geht das so ok? Wie steht ihr zu eher oberflächlichen Reviews, die eure Musik betreffen, so wie ich es heute erst dem aktuellem Plastic Bomb entehmen konnte?! Ich meine, man reißt sich als Band den Arsch auf für das Release und am Ende wird die Scheibe mehr oder weniger verrissen. Wie steht ihr selbst zu eurer Arbeit und zum Endergebnis der Produktion?
Markus, t.S.o.P.:
Tja, das mit dem Plastic Bomb Review ist ein bisschen ärgerlich. Aber so was kommt vor. Um das zu vermeiden, müsste man sich dann halt der Methoden der professionellen Plattenindustrie bedienen. Da BADDOG records aber ein Indie-Label ist, bleibt uns nur, unsre mafiösen Strukturen deutlich auszubauen, damit so was nicht noch mal vorkommt. Jenseits davon, wenn man kein Bock hat, Reviews zu schreiben soll man es halt anderen überlassen. Und ich meine da positive, wie negative. Ansonsten stehen wir da drüber, unser Publikum scheint da deutlich anderer Meinung zu sein. Ansonsten sind wir froh, dass die CD nach all den Irrungen und Wirrungen doch endlich den Weg in die Freiheit gefunden hat. Hätte ja ursprünglich im April schon rauskommen sollen, wollen das aber jetzt nicht weiter ausführen. Dafür kam ja im April die grüne Split mit den HILLSIDE STRANGLERS aus Detroit, die sich jetzt in DETROIT 442 umbenannt haben, auf DETROIT NOISE RECORDS raus. Die ist allerdings deutschlandtechnisch exklusiv nur bei uns zu haben.
Marina Maniac:
Ja, jetzt WIEDER! Denn wir haben endlich wieder Nachschub gekriegt, als die lieben Detroiter kürzlich hier waren. Die giftgrüne Single hat nebenbei bemerkt durchweg gute Kritiken gekriegt.
Wie wurde Bite The Bullet generell angenommen von den Fans eurer Vorgängerkapellen? Berlin ist durchaus ein schwieriges Pflaster, wenn es um Musik geht. Auf der einen Seite liegt unsere Stadt am Nabel der Welt und dann ist es eben doch nur ein Nest, wo die Szenekritiker eine Menge zu tun haben Bands zu bewerten, diese zu loben oder zu steinigen. Wie seht ihr dieses ganze Gefüge Berlin - Punk -Szene - Berlin? Was unterscheidet Berlin vom Rest der Republik?
Markus, t.S.o.P.
Berlin liegt an der Spree und hat mehr Brücken als so manches andere Kaff Einwohner. Das wären ja dann schon mal zwei Unterschiede. Ansonsten wird die Musik eigentlich recht gut angenommen. Denke man merkt auch, dass das musikalisch auch ganz gut passt mit uns vieren, auch wenn der Haussegen manchmal schief hängt, was aber bekanntlich in den besten Familien vorkommt.
Marina Maniac:
Es gibt auf alle Fälle einen harten Kern von Freunden, die immer wieder auf Konzerten der jeweiligen Bands auftauchen, in denen wir gerade aktiv sind. Das geht sogar noch bis auf die frühen SUBKULTUR-Zeiten Mitte der 80er zurück! Sei mir gegrüßt an dieser Stelle, Kilian, oh du mein Fürst! Des Weiteren gibt es eigentlich nur zu sagen, dass es generell in größeren Städten manchmal etwas schwieriger ist, die Meute zu begeistern. Aufgrund der Tatsache, dass das Kulturelle Angebot wesentlich breiter gefächert ist, sind die natürlich total abgefüttert.
Frank:
Berlin bietet trotz allem Hauptstadt/Mittewixer/Heizpilze+Lattemachiato-Scheiß immer noch ein freieres Lebensgefühl als weite Teile der BRD. Vor ein paar Tagen bin ich glatte 3 Stunden nach der Landung in Stuttgart von den Bullen kontrolliert worden - beim tourimäßigen Spazierengehen, noch nicht mal mit nem Hund oder Bier. Keine Ahnung was für einen Sinn das machen sollte.
Markus,t.S.o.P.
Könnte man ja fast als Respektsbezeugung werten, hier in Berlin schert sich ja keiner mehr um solch obskur Gestalten
Ihr macht immer wieder deutlich, das ihr nichts mit Nazis und Rassisten zu tun haben wollt. Das ist heute nicht unbedingt ein Massenphänomen. Wie wichtig ist euch das politische Selbstverständnis bzgl. Anti-Rassismus und Antifaschismus?
Frank:
Ist für uns eine Selbstverständlichkeit, ohne dass wir das permanent vor uns hertragen müssen. Gesellschaftsentwürfe die beinhalten, dass die Menschen NICHT gleich sind, kommen von Arschlöchern. Ganz einfach. Und das betrifft dann auch schon sog. "konservative" Parteien (siehe deren Meinung zu Familie vs. Schwulen, etc.) + Kirchen, genauso wie manche als Punks verkleidete Volldeppen, die sich leider ja auch in der Szene rumtreiben.Oft gesagt und immer richtig: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
Marina Maniac:
GENAU! Gut gesagt, Frank!
Politik! Unterschichtdebatte, geringe Investitionen in Bildung, Nazis in Parlamenten, Globalisierung - ein paar Stichworte und jetzt bitte euren Standpunkt.
BTB:
Wir sind Punkrocker und keine durchpolitisierten Wesen. D.h. nicht das wir uns für all die Dinge nicht zuständig fühlen. Die von Dir aufgeführten Stichpunkte finden wir natürlich durch die Bank mehr als beschissen, sich jetzt aber ausführlicher drüber auszulassen könnte möglicherweise zu einem ganzen Buch führen. Fakt ist meiner Meinung nach, dass dieser ganze Menschen verachtende Überbau, der unsre Zeit prägt, deutlich macht wie weit sich die Verantwortlichen schon in Sphären bewegen, welche eine Lösung dieser Probleme gar nicht mehr wirklich zulassen. Es zwingt sich zum Teil der Gedanke auf, als ob das auch gar nicht so wirklich gewollt ist. Es ist halt einfacher mit den Problematiken zu kokettieren, um sich im passenden Licht zu präsentieren. Gleichzeitig kann man dann nebenher das nicht gebrauchte Humankapital langsam und unauffällig über die Klinge springen lassen. Die Evolution frisst ihre Kinder, nicht die Revolution. Was man dagegen tun kann? Tja, wenn man da eine Patentlösung hätte, wäre man ja aus der Sache raus oder würde für viel Geld Politik machen oder seine Kenntnisse gewinnbringend einem Unternehmen zur Verfügung stellen. Da das aber nicht unser Ding ist und wir, wie eingangs erwähnt Punkrockmusikanten sind, wäre es vielleicht schon mal ein Anfang, wenn jeder mal vor seiner eigenen Haustüre anfängt um sich ein Umfeld zu schaffen, welches den Vorgaben entspricht, die man sonst so großspurig von sich gibt. Dann kann´s vielleicht auch weiter gehen. Ja und ein bisschen Zusammenhalten wär´ auch schon was. Denn wie wir alle wissen: allein machen sie dich ein... Und wie gesagt wir sind Punkrockmusikanten und kein Obst, aber jetzt wiederholen wir uns.
Marina Maniac:
Was Nazis in Parlamenten betrifft, beschleicht mich doch immer wieder das eiskalte Gruseln. Und wenn hier zehnmal Meinungsfreiheit herrscht und man das nicht verbieten sollte, weil solche Elemente dann im Untergrund arbeiten und dann angeblich noch viel schwerer zu kontrollieren sind – die verfechten verdammt noch mal eine menschenverachtende Politik!! Die haben NICHTS aber auch GAR NIX aus der Geschichte gelernt. Hat das Grundgesetz denn heutzutage überhaupt keine Relevanz mehr?? Die Behauptung, dass Leute die im Untergrund agieren, schwerer zu überwachen sind, halte ich schlichtweg für eine Lüge derer, die mit Tendenzen und Auswüchsen dieser Art durchaus konform gehen und offenbar am längeren Hebel der Macht sitzen. Ich bin der Meinung, dass GERADE dieses Land die verdammte PFLICHT hat, sämtlichen Faschos, egal ob in Politik oder auf der Straße, jede Möglichkeit einer Plattform sofort zu entziehen. Und Untergrund- Aktivitäten kann man GANZ SICHER beim heutigen Stand der Technik erfolgreich überwachen und bekämpfen. Das wird doch mit links gerichteten, sozial denkenden Menschen seit Jahr und Tag betrieben. Da ist es doch schon das „normalste der Welt“, dass die sofort als „Terroristen“ oder „Chaoten“ tituliert werden. Aber der Terrorismus von rechts wird sofort unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit und Demokratie unter den Teppich gekehrt.
Schizophrenie und Paranoidität sind für mich geistige Verkrankung der klebrigen Masse der Gesellschaft. Immer wieder ein Gasgeben und Bremsen in Richtung Angst schüren und Konsum. Denkt ihr, das der Mensch zu einem unreflektierten und oberflächlichen Statisten verkommt? Was tut ihr gegen Verdummung?
Markus, t.S.o.P.:
Zum einen denke ich, dass Schizophrenie ein natürlicher und unabdingbarer Lebensbestandteil ist. Wenn alles so schön schwarz- weiß wäre, wäre das ja auch zu einfach und langweilig. Das gute alte verschissene Leben ist halt meistens nicht geradeaus und weiter. Es gibt soviel Möglichkeiten die Dinge zu betrachten bzw. damit um zu gehen und das macht die Sache ja auch wieder spannend und weckt die Kreativität. Ein Teil des Punkrockgedankens ist ja auch den Dingen ihren vorgegebenen Sinn nehmen zu können um sie dann selbst neu, oder anders zu definieren. Was ja auch eine Form von Freiheit ist. Und ob der Mensch zu einem unreflektierten Statisten verkommt, liegt ja zunächst mal in der Hand jedes einzelnen. Nur gegen die Art, wie von oben herab mit den Menschen als Masse umgegangen wird, ist man relativ machtlos. Das folgt wohl eher dem Zeitgeist, alles als Ware zu betrachten und über seine Wirtschaftlichkeit zu definieren. Siehe Wortschöpfungen, wie Human Kapital, Kolateralschäden usw. Da ist Musik zu machen eine gute Variante, um seine eigenen Räume zu gestalten und gleichzeitig andere daran teilhaben zu lassen, bzw. sie mitzunehmen um an einem Konzertabend ein gewisses Gemeinschaftsgefühl zu schaffen. Des weiteren hat man auch die Möglichkeit sich via Tonträger in fremder Leute Wohnzimmer einzunisten, um ihnen was von unsrem Raum ab zu geben. Das hat schon was für sich.
Marina Maniac:
Bei dem Thema fällt mir sofort „Bowling for Columbine“ ein. Die amerikanische Regierung betreibt ja durch gezielten Einsatz von Massenmedien Panikmache und daraus erwachsende Paranoia in Reinkultur. Bleibt nur zu hoffen, dass es hier nicht auch bald dazu kommt, dass sich jeder Depp ohne Probleme ’ne Knarre besorgen und wild um sich ballern kann.
Eure Texte behandeln solche Themen, wenn ich da an Sick Of Society, Don´t Wanna oder auch No 9 To 5 denke. Allerdings habe ich eher den Eindruck das eine gewisse Resignation in den Aussagen steckt. Seid ihr philosophisch mit eurem Latein am Ende oder ist das eher die Beschreibung von Empfindungen und am Schluss steht für euch immer noch der Standpunkt, das ihr das nicht hinnehmt, es also einen Ausweg gibt?
Markus, t.S.o.P.:
Letzteres trifft das wohl eher. Ich glaube man muß die Texte eher als emotionale Momentaufnahmen sehen in denen gewisse Situationen abgebildet werden. Wobei der Ausdruck in der musikalischen Umsetzung das auch konterkariert. Also steckt der Funke Hoffnung in der Musik.
Frank, the Punk:
Ne resignierte Grundeinstellung wäre ja schrecklich, dann hat man sich ja völlig aufgegeben.
Am 15.12. findet eure Record Release Party im Tommyhaus statt. Welche persönliche Verbindung habt ihr zur Hausbesetzergeschichte Berlins? Wie wichtig sind für euch diese Freiräume?
Nick Knattertone:
Ich habe in den Neunzigern fast sechs Jahre im KOB gewohnt. War eine schöne Zeit, aber auch oft sehr nervig wegen dem ganzen Hierarchie Gerangel. Es ist halt schwierig so viele Leute mit einer anarchistischen Philosophie und vielen Drogen und Alkohol zu organisieren. In England damals war das irgendwie cooler, da ging es auch mehr um den Spaß. Manchmal hatten wir drei Häuser in einer Woche besetzt. Wir hatten auch immer eigene Schlösser und Schlüssel dabei die wir in die jeweiligen Häuser einbauten. Einmal haben wir sogar einem Obdachlosen in einer Kneipe ein Haus für ein Bier verkauft. Ja irgendwie kam das der ganzen Sache näher. Heut zu Tage kommt einem das oft mehr gegeneinander als miteinander vor. Ansonsten ist es auf alle Fälle wichtig das es so was gibt, wo sonst kann man seine Anarchie so ausleben.
Frank, the Punk:
Die Freiräume sind sehr wichtig, ohne die möchte ich mir Berlin besser nicht vorstellen. Gilt aber genauso für das AJZ in einer (Ost-)Deutschen Kleinstadt.
Marina Maniac:
Ich denke, Berlin ohne besetzte Häuser wäre nicht das Berlin, was wir heute haben. Die ganzen linken Gruppierungen hätten ein äußerst begrenztes Dasein fristen müssen, und wer weiß, ob die einen oder anderen nicht schon seit langem resigniert hätten. Alternative Lebensräume sind in Berlin einfach nicht wegzudenken. Ich hab z.B. damals im besetzten Haus in der Danckelmannstr. zum allerersten mal in meinem Leben am Schlagzeug gesessen. Das war 1983! Ansonsten hätte wahrscheinlich erst Jahre später die Möglichkeit dazu gehabt. Das waren lustige Zeiten damals. Fast alles war irgendwie revolutionär und unverdorben. Das war toll! Es ist schade, dass es so viele Läden im Westen der Stadt nicht mehr gibt, wie z.B. das KOB u.v.a. Irgendwie hat sich nach dem Mauerfall das ganze Geschehen fast ausschließlich in den Osten der Stadt verlagert. Was ich in KEINSTER Weise verurteilen möchte, ich wohn ja jetzt selbst im Osten. Es wäre nur schön gewesen, wenn die alten Schuppen trotzdem überlebt hätten. Da hingen ja auch viele Erinnerungen dran. Aber das Tommy-Haus hat sich die ganze Zeit über wacker gehalten. Und das seit 1972!!! Und das ist gut so! und ich hoffe, es wird auch in Zukunft nach den jüngsten Vorkommnissen so bleiben.
Die letzte Frage ist gar keine sondern läßt Platz für ein persönliches Statement, Gruß oder was ihr schon immer mal loswerden wolltet.
Markus, t.S.o.P.:
Kommt am 15.12. alle ins Tommy Haus, feiert und trinkt mit uns kauft unsre CDs und so, wie gesagt, besser kann man/frau sein nicht vorhandenes Weihnachtsgeld nicht anlegen. Die ersten 50 kriegen ein Begrüßungsbier aus der hauseigenen Bullet-Brauerei.
Marina Maniac:
Ja, und nicht zu vergessen, die Split-Single mit den HILLSIDE STRANGLERS aus Detroit in GRÜÜÜNEM Vinyl ist auch wieder vorrätig! Marina says hi to DETROIT 442 + SPLODGENESSABOUNDS! Had loads of fun with you guys, thank you so much + lots and lots of love!!
Am Ende die obligatorischen 10 Stichwörter
VKJ
Markus, t.S.o.P.: bekomme von Jenne noch ein Essen für Wohnung renovieren… nee das war DTJ
Wild At Heart
Markus, t.S.o.P.: Erstes Haus am Platz (vor allem am Spreewaldplatz)
Marina Maniac:Ja, vielleicht am ersten des Monats. Aber wesentlich netter als früher, das muß man ganz klar sagen. Gruß an Lea!
Currywurst
Nick Knattertone:bin Vegetarier
Markus, t.S.o.P.:die große Berliner Lüge
U Bahn
Marina Maniac:Treffpunkt von Wahnsinnigen, Idioten, nervigen Teenagern + noch mehr nervenden Akkordeonspielern.
DIY
Nick Knattertone: ist ok. habe selbst drei linke Hände
Klebstoff
Frank, the Punk: Schlechte Droge die keinen Spaß aber dumm macht, also überflüssig Lieblingsspielzeug von Brasilien’s Strassenkindern. Zumindest solange sie es schaffen, nicht einfach von gekauften Bullen abgeknallt zu werden.
Bananenrepublik
Markus, t.S.o.P.: The Boomtown Rats ca. 1983?
Trinkteufel
Frank, the Punk: Alle erleben da immer die heftigsten Storys - nur ich nicht!
No Exit
Nick Knattertone: hab den film nie gesehen
Mutti
Markus, t.S.o.P.: meine macht die besten Dampfnudeln
Marina Maniac: Jeder werdenden sollte ne sinnvolle Gebrauchsanweisung für Kinder eingeimpft werden, sonst möchte man doch lieber adoptiert werden.
Bite The Bullet
Frank: Bass
Markus: Guitar
Marina: Drums
Nick: Vocals