Nikola Sarcevic - Lock-Sport-Krock - Singer/Songwriter - BURNING HEART 2004
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Was verbinde ich mit Nikola Sarcevic? Hmm, zu aller erst natürlich Millencolin! Eine der großartigsten und nachhaltigsten MelodicPunkrock-Bands ever! Auch wer sich nur rudimentär mit der Materie auskennt, kann an Millencolin nie vorbei gekommen sein. Nikola, Sänger jener Band, hat im Jahre 2004 sein allererstes Soloalbum namens „Lock-Sport-Krock“ bei Burning Heart veröffentlicht. Und hier beweist er, dass seine Songwriterqualitäten auch akkustisch sehr gut zünden!
Im Nachhinein kann ich fast behaupten, dass dieses Album der Soundtrack meines Zividaseins war. Es hat mich über Wochen morgens auf dem Hin- und abends auf dem Rückweg begleitet. Zum Einen dürfte das daran gelegen haben, dass die elf Songs niemals in irgendeiner Form aufdringlich daher kommen, jedoch auf der anderen Seite umso nachhaltiger im Gehörgang verweilen und förmlich nach dem Repeatknopf betteln.
Obwohl die Texte manchmal schon sehr schnulzig sind, nimmt man Herrn Sarcevic ohne jeglichen Zweifel ab das es ihm ernst damit ist, was er zu singen hat: Songs über das Leben, Freundschaft und natürlich die Liebe. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Aber zurück zur Ausgangsfrage. Ich kann mich noch sehr sehr gut an das Nikola Sarcevic Solokonzert im Zapata erinnern. Zum einen wegen der Begebenheit das damals meine Heinekenflasche und Heike Makatschs Kopf nur wenige Millimeter trennten, als ich bei der Zugabe „The Ballad“ (ja, genau der Klassiker von Millencolins „Pennybridge Pioneers“) meine arme jubelnd in die Luft warf. Ihr Blick war vielsagend und ich peinlichst berührt. Nichtsdestotrotz konnte man sich an jenem Abend davon überzeugen, dass Sarcevics Solosongs auch live super funktionierten! Die Stimmung während des Konzerts war so ausgelassen und freundschaftlich wie man es auf Berliner Konzerten nur sehr sehr selten erleben darf.
Tja, what's left to say? „Lock-Sport-Krock“ ist ein absolut überzeugendes Singer/Songwriter-Album. Es macht in freudigen Momenten Spaß, und viel wichtiger, in traurigen Mut.