Der Blogger lässt das bloggen nicht.

blogg.JPG Hach es ist so schön, alles bloggt und neckt sich. Das Bloggen ist ja mittlerweile so in Mode wie die Röhrenjeans in Größe 0 und bunte T-Shirts alternder Metal Bands auf Oberkörpern die bei Frau kaum mehr als Ihre Rippenbögen zeigen, und beim Manne ähnliche Gebrechen aufweisen. Bloggen ist aber nicht nur trendy, bloggen will auch auf den Sack gehen, stümperhaft gemacht, beeindrucken und vor allem gut geschrieben sein. Was macht das bloggen so faszinierend? Ich habe es ein zwei mal versucht und wirklich nicht viel dabei empfunden. Mache es hiermit zum erneuten Versuch, und zugegeben habe ich damals weder über meine Unterwäsche geschrieben, noch mit diversen Fotos untermalten Big Brotherschen Schweinkram den die Boheme voyeuristisch aufgeilt gebloggt. Ein schlauer Mensch sagte mir mal Big Brother ist die omnipräsente Triebhaftigkeit der Menschen (Anm. von jens: zitiert vom großen Allmeister des Lichts, dem einzigen Schöpfer und Hummelkleidträger Vik). Sind wir alle ein bisschen Big Watcher? Sind wir, und wir können leider nichts dagegen machen. Wärend ich mir beim schrieben dieser Zeilen ausmale, wie viel Bewunderung mir durch Kommentare auf diesen Text entgegengebracht wird, so machen sich viele Blogger auf, Ihr innerstes nach Außen zu kehren um Aufmerksamkeit in der so harmonisch schmarotzenden Netzwelt zu erhaschen. Nun muss man sich nicht von seiner besten Seite zeigen, seinen Pimmel ruhig in der Hose lassen und auch die Hupen getrost wieder einpacken, bloggen muss nicht immer gleich mit der flachen Hand ins Gesicht heißen. Nein. Wie wär's mit kompletter Nutzlosigkeit welche nicht schon genug auf den Straßen unserer Medienlandschaft herumschwirrt. Sinnlose Gebärden deutscher Sprache die von Bildern unterstütz sich aufmachen die Gemeinde der Blogger und nichtsahnenden Surfer mit Dummheit zu bewerfen. Da gibt es Informationen darüber wie man sich die Klobürste quer in den Mund schiebt bis hin zu ermüdenden Alltagssituationen welche mit der unerträglichen Langweiligkeit diverser Individuen um Leser haschen. Ich will nicht wissen wie es bei Euch zu Hause aussieht, es ist mir auch völlig gleich wie Ihr Eure Betten macht noch interessiert mich was gestern Abend in Euren Strassen passiert ist. Behaltet es für Euch. Lernt Dinge im stillen mit Euch und Eurem Ich zu genießen. Ihr müsst nicht auf die Menschheit hereinbrechen wie das verdaute eines Inkontinenten in seine Hose. Trotzdem kann dieser Text auch anders. Bloggen kann Spaß machen, bloggen fetzt. Aber dazu sei gesagt, das man auch des bloggens mächtig sein, und sich als erstes um sein Umfeld Gedanken machen sollte. Wir gehen doch auch nicht zu unseren Nachbarn und erzählen Ihnen wie viel Blatt Klopapier wir brauchen um uns den Arsch abzuwischen. Und um diesen Zustand, ja auch in den letzten Zeilen, anal fixierten Irsinn's zu begrenzen, schließe ich mit dem Satz. Erst denken bevor man bloggt.

Comments

na wenigstens einen kommentar hats eingebracht. und ich hab nichmal vorher überlegt ;-)

einer ist besser als keiner. Und wer weis was da noch kommt. :-)

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